HEIMSPIEL: Cyndicates Chemnitz vs Leipzig Wallbreakers II

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HEIMSPIEL: Cyndicates Chemnitz vs SG Coalminers/Angels

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HEIMSPIEL: Cyndicates Chemnitz vs Jena Kernberg Giants (13:30)

Cyndicates Chemnitz

# Batting AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
CMaximilian Bitz31102000000151
LFKay Schäfer42201100200010
3B/P/2BFabian Dittrich43340001000012
P/SS/3BMichael Lippmann32201100200021
2B/P/CFSteve Plihal41010000120000
CF/PAlexander Petrik32210000311011
1BClemens Göhler31201000310030
SS/PClaudio Zippenfennig32211000410100
RFEnrico Schwarz42310000310020
 Gesamt3116178620118612155
Pitching IP H R ER BB SO HR
Michael Lippmann0.1377500
Claudio Zippenfennig0.2688300
Fabian Dittrich0.0044400
Steve Plihal3.2766730
Alexander Petrik0.1000000
Gesamt3.61625251930

Jena Kernberg Giants

AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
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IP H R ER BB SO HR
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HEIMSPIEL: Cyndicates Chemnitz vs Jena Kernberg Giants (11:00)

Cyndicates Chemnitz

# Batting AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
CMaximilian Bitz21201000200160
LFKay Schäfer30010000010010
3BFabian Dittrich20100000101001
1BPeer Stopp30000000020010
2BSteve Plihal20000000010120
PAlexander Petrik22000000100100
CFClemens Göhler10001000010131
SSClaudio Zippenfennig21000000100012
RFEnrico Schwarz20000000020010
 Gesamt1943120005714154
Pitching IP H R ER BB SO HR
Alexander Petrik5111313460
Gesamt5111313460

Jena Kernberg Giants

AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
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IP H R ER BB SO HR
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HEIMSPIEL: Cyndicates Chemnitz vs Jena Kernberg Giants

In Spiel 2 ging es gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer aus Jena, die wenige Stunden zuvor ihren 15. Sieg am Stück bejubeln durften. Schnell zeichnete sich ab, dass das Spiel von den beiden Offensiven geprägt werden sollte. Dies war wenig überraschend, traten hier schließlich die beiden angriffsstärksten Teams der Liga aufeinander: Jena holte in 15 Spielen 235 Runs (ca. 15,6 im Schnitt), Chemnitz bei der gleichen Anzahl Spiele deren 202 (ca. 13,5 pro Spiel).

Die Giants durften als Gastteam vorlegen und bekam direkt beim ersten Schlagmann tatkräftige Hilfe von den Cyndicates, die den Hitter trotz Strikeout nach einem Passed Ball auf die Base ließen. Ein Single, zwei Doubles und ein Triple später standen schon die ersten vier Punkte auf der Anzeigetafel als das Schlagrecht wechselte. Davon ließen sich die Gastgeber aber nicht beeindrucken und konterten durch Hits von S. Arlick, F. Dittrich, P. Stopp, C. Zippenfennig, Walks von M. Motzek, C. Göhler, sowie gleich drei Fehlern der Verteidigung mit satten 9 Runs.

A. Petrik auf dem Mound musste im zweiten Durchlauf zwar einen 2-Run Homerun von M. Oliczewski zulassen, durch zwei Strikeouts und ein Flyout entstand aber kein weiterer Schaden und somit lag es an Chemnitz, die Führung weiter auszubauen: Walks von F. Dittrich und C. Göhler, Singles von C. Zippenfennig und M. Hillmann, Double M. Bitz, Single von K. Schäfer, S. Arlick und F. Dittrich und schon betrug der Vorsprung wieder beruhigende 10 Runs.

Die Giants zeigten zwar im dritten Inning erneut, weshalb sie unangefochten die Tabelle anführen, doch die vier erzielten Runs verpufften direkt wieder angesichts der drei abgegebenen Runs inklusive Hits von M. Hillmann, K. Schäfer und S. Arlick sowie Walk von M. Bitz. Durch die Zeitbegrenzung der Turnierspieltage von zwei Stunden brach nun Jenas letzte Chance an, das Spiel noch zu drehen. Chemnitz entschied sich noch einmal für einen Pitcherwechsel und brachte C. Zippenfennig für das entscheidende Inning auf den Mound. Dieser hatte aber, anders als noch zuvor gegen Leipzig, Probleme ins Spiel zu finden und musste direkt die ersten zwei Batter per Walk auf Base lassen. Schnell luden sich die Bases, zu dem Punkt an dem M. Oliczewski durch einen Walk einen Run für Jena nach Hause brachte. Den obligatorischen Homerun gegen die Cyndicates hatte er glücklicherweise schon im zweiten Inning abgeliefert, sodass Zippenfennig beim nachfolgenden Schlagmann das Spiel per Strikeout beenden konnte.

 

Am Ende stand ein 19:13 Sieg bei 13 zu 12 Hits, beide Mannschaften unterstrichen ihre Offensivpower in diesem Jahr, doch am Ende waren es die Chemnitz Cyndicates die den Sieg nach Hause brachten und Jena somit die erste Saisonpleite zufügten. Auch wenn das Wort Sensation vielleicht etwas zu hoch gegriffen wäre, so ist dieser Sieg zumindest eine große Überraschung und sorgte nebenbei dafür, dass Chemnitz mindestens auf Platz 3 landen wird, da Leipzig bei noch verbleibenden vier Spielen nicht mehr vorbeiziehen kann. Die Giants haben derweil den ersten Platz sicher und in zwei Wochen am 11.08.2019 beim Doubleheader in Chemnitz die Chance auf Revanche.

 

Cyndicates Chemnitz

# Batting AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
CMaximilian Bitz31311100100051
LFKay Schäfer42340000300020
2BSteffen Arlick43220000200000
3BFabian Dittrich32221000100110
CFClemens Göhler00203000000020
1BPeer Stopp31120000000110
DH/PClaudio Zippenfennig32220000110100
SSMarkus Hillmann32310000300001
RFMarcus Motzek RF20101000010000
RFSteve Plihal RF00000000000000
PAlexander Petrik00000000000010
 Gesamt25131914610011203122
Pitching IP H R ER BB SO HR
Alexander Petrik3101010141
Claudio Zippenfennig1233510
Gesamt4121313651

Jena Kernberg Giants

AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
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IP H R ER BB SO HR
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HEIMSPIEL: Cyndicates Chemnitz vs Leipzig Wallbreakers II

Die Leipzig Wallbreakers II und die Jena Kernberg Giants fanden sich am 27.07.2019 in Chemnitz ein um gemeinsam mit dem Gastgeber beim anstehenden Turnierspieltag die achte Runde der MDLB auszuspielen.

Das erste Spiel bestritten die beiden Gäste untereinander. Hier kam es wohl zum kürzesten Save des Jahres. Mit einer 15:13 Führung musste Jena bei zwei Aus verteidigen und hatte Läufer auf zweiter und dritter Base. M. Oliczewski kam auf den Mound und ein Pitch später war der Buntversuch vom Catcher der Giants aus der Luft zum dritten Aus gefangen.

Jena holte sich damit den ersten Sieg des Tages und durfte sich zurücklehnen, da zunächst die Wallbreakers gegen die Cyndicates antraten. Chemnitz war in diesem Spiel offiziell als Gastteam geführt, weshalb es für die Karl-Marx-Städter zuerst an den Schlag ging. Ein Leadoff-Walk und die ersten beiden Hits des Spiels durch K. Schäfer und S. Arlick sorgten für die ersten drei Runs, bevor das Angriffsrecht wechselte.

Für Chemnitz startete S. Arlick auf dem Mound, das Experiment wurde aber nach 5 Battern rechtzeitig abgebrochen und C. Zippenfennig übernahm, sodass sich beide Spieler wieder auf ihre hauptsächlichen Stärken konzentrieren konnten: Das Fielden und das Pitchen. Denn auch wenn im ersten Inning fünf Runs über die Platte kamen, bevor das Inning durch ein Double Play (Flyout Zippenfennig, Wurf zu Arlick an die zweite Base bevor der Läufer zurückkehren konnte) beendet wurde, so war das Pitching und die Defensive ab diesem Zeitpunkt im „Shutdown“-Modus. Im zweiten Inning wurden keine Baserunner zugelassen, im dritten wurden beide Läufer die durch Hit by Pitch und Hit auf Base kamen per Pickoff bzw. Caught Stealing ausgemacht bevor der dritte Schlagmann des Durchgangs durch Flyout zurück ins Dugout geschickt wurde. Im vierten Inning wurde nur ein Walk zugelassen, dieser jedoch zugleich wieder durch ein Caught Stealing an der dritten Base eliminiert, bevor im letzten Inning erneut ein Läufer beim Stealversuch an Base 3 ausgeworfen wurde, bevor ein Flyout das Spiel beendete. Das Pitching von C. Zippenfennig war in diesem Spiel überragend, das spiegelte sich nicht zuletzt in den Zahlen wider: Zwei Hits in 4.2 Innings auf dem Mound, 1 kassierter Run, zwei erlaubte Walks, in jedem Inning bekam er maximal die Mindestanzahl von drei Battern zu Gesicht, bevor das dritte Aus erzielt wurde. Doch konnte Chemnitz diese defensive Dominanz auch auf Erfolg am Schlag ummünzen? Schließlich betrug der Rückstand nach Inning 1 zwei Runs (3:5).

Es dauerte zwar etwas, aber die Antwort lautete: Ja, Chemnitz konnte.

Der zweite Schlagdurchgang war mit drei schnellen Flyouts noch erfolglos geblieben, im dritten Inning kam dann immerhin ein Läufer zur Homeplate, auch wenn hier erneut drei schnelle Aus mehr Ausbeute verhinderten. Der Knoten platzte dann schließlich im vierten Inning. Die Cyndicates zeigten mehr Geduld am Schlag und nach einem Walk von M. Hillmann, Hits von C. Göhler, C. Zippenfennig und M. Bitz sowie einem weiteren Walk an K. Schäfer unterbrach der Leipziger Coach das Spiel um einen Pitcherwechsel vorzunehmen. Doch auch der Tausch von N. Hester auf C. Zipfel brachte Chemnitz nicht aus der Ruhe. Hits von S. Arlick, C. Göhler, C. Zippenfennig und M. Bitz sowie Walks von F. Dittrich, S. Plihal und M. Hillmann brachten ganze 9 Runs auf die Anzeigetafel. Mit 13:5 war das Spiel nun endgültig gedreht, auch wenn sich die Cyndicates bis zum vierten Inning Zeit ließen, bevor sie anfingen die Offensivmaschine auf Hochtouren zu bringen. Im letzten Durchgang wurde S. Arlick nach einem Basehit und zwei gestohlenen Bases nach Hause geschlagen, dies blieb aber der letzte Run des Spiels und somit setzte sich Chemnitz vor allem dank der starken Pitching- und Defensivleistung mit 14:5 durch.

 

Cyndicates Chemnitz

# Batting AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
CMaximilian Bitz22232000300003
LFKay Schäfer31201000100010
P/2BSteffen Arlick33431000400010
3BFabian Dittrich30111000000052
CFAlexander Petrik40020000000000
RFSteve Plihal10101000212010
SSMarkus Hillmann30111000100010
1BClemens Göhler21200000101050
2B/PClaudio Zippenfennig21121000100114
 Gesamt2381412800013131159
Pitching IP H R ER BB SO HR
Steffen Arlick0.1044300
Claudio Zippenfennig4.2211200
Gesamt4.3255500

Leipzig Wallbreakers II

AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
00000000000000
IP H R ER BB SO HR
0000000
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HEIMSPIEL: SG Coalminers/Angels vs Cyndicates Chemnitz (13:30)

 

Das zweite Spiel startete mit S. Plihal auf dem Mound. Zwar gelangen direkt die ersten zwei Spieler der Gäste auf Base, jedoch zeigten beide Läufer Nachlässigkeiten im Baserunning, die von der Defensive per Rundown bestraft wurden. Nach einem Walk und einem Hit kam ein Läufer über die Homeplate bevor der Durchgang per Flyout beendet wurde.

 

Chemnitz war nun erneut gegen Pitcher A. Kästner am Schlag, groundete aufgrund einer Misskommunikation aber direkt in ein astreines 6-4-3 Doubleplay, ein ohne Frage schöner defensiver Spielzug der Gäste. Dennoch gelangen K. Schäfer, S. Arlick, A. Petrik und S. Plihal Singles, sodass immerhin drei Runs auf die Anzeigetafel gebracht wurden. Dieser Vorsprung sollte aber nicht lange reichen, denn im zweiten Inning zeigten die Erfurter bzw. Braunsbedraner ihre ganze Klasse am Schlag. Vier Walks und fünf Hits später waren ganze 8 Runs erzielt und die Cyndicates waren gezwungen einen Pitcherwechsel auf A. Petrik vorzunehmen. Dieser sorgte direkt für das dritte Aus und konnte somit weiteren Schaden verhindern, das Spiel war zu diesem Zeitpunkt aber schon außer Reichweite, zumal die Chemnitzer nun am Schlag nicht mehr effektiv nachlegen konnten.

 

Im zweiten Durchgang gelang lediglich ein Hit, die selbe Ausbeute wie im dritten Inning, wo immerhin ein Läufer der zuvor per Walk auf Base kam punkten konnte. A. Petrik und seine Hinterleute hatten die Offensive der Gäste zwar größtenteils unter Kontrolle, doch entscheidend veränderte sich der Punktestand nicht mehr. C. Menendez sorgte mit einem Homerun zu Beginn des vierten Innings noch für ein Ausrufezeichen und ein Fangfehler an der ersten führten zu zwei weiteren Runs der Gäste. Chemnitz hatte dem nach zwei Strikeouts nichts entgegenzusetzen und mit 4:13 ging es in das letzte Inning. Ein Sacrifice Fly sorgte hier für Run Nummer 14 der Gäste, dem einzigen in diesem Durchgang. Die Cyndicates hatten das Nachschlagrecht und starteten durch zwei Walks von S. Arlick und C. Göhler sowie einem Hit von A. Petrik äußerst vielversprechend. Die ersten zwei Runs waren im Ziel, da jedoch alle drei nachfolgenden Schlagmänner ausgemacht wurden, erstickten jegliche Comeback-Ambitionen im Keim. Mit 14:6 holte sich die SG Erfurt Angels/Braunsbedra Coalminers verdient das zweite Spiel, in dem sie keinen einzigen Error produzierten.

 

Beide Teams hatten aufgrund der Urlaubssaison nur wenige Wechseloptionen zur Verfügung und trennten sich an einem heißen Tag nach zwei schönen Spielen mit einer verdienten Punkteteilung. Dadurch wird ein Zusammentreffen in den Playoffs immer wahrscheinlicher, da beide Teams ihren Platz in der Tabelle weiter festigten. Für Chemnitz (8 Siege, 6 Niederlagen) kommt es am kommenden Wochenende zum Aufeinandertreffen mit dem Ligaprimus Jena (14 Siege, 0 Niederlagen), sowie zum Nachbarschaftsduell mit den Leipzig Wallbreakers II (5 Siege, 9 Niederlagen).

 

Cyndicates Chemnitz

# Batting AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
CMaximilian Bitz21001000200143
3BFabian Dittrich31000000010012
LFKay Schäfer31100000100000
2B/SSSteffen Arlick11302000300024
CF/2BClemens Göhler00203000200001
SS/PAlexander Petrik22011000100023
P/CFSteve Plihal31020000010020
1BPeer Stopp30000000000140
RFAnne Trommer30000000030000
 Gesamt20763700095021513
Pitching IP H R ER BB SO HR
Steve Plihal1.2799600
Alexander Petrik3.1355301
Gesamt4.3101414901

SG Coalminers/Angels

AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
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IP H R ER BB SO HR
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HEIMSPIEL: SG Coalminers/Angels vs Cyndicates Chemnitz (11:00)

Am 20.7.2019 kam es in Chemnitz zum „Verfolgerduell“ zwischen der SG Erfurt Angels/Braunsbedra Coalminers und den gastgebenden Cyndicates. Das Spiel war ursprünglich am zweiten Spieltag der Saison angesetzt, musste aber aufgrund starker Regenfälle abgesagt werden und wurde jetzt nachgeholt. Mit einer Bilanz von 7-5 bzw. 6-6 spielten beide Teams bisher eine solide Saison und belegen die Tabellenplätze 2 und 3, für Spannung war also gesorgt.

 

Für Chemnitz startete M. Lippmann als Pitcher auf dem Mound und sorgte direkt für zwei schnelle Aus. Eigentlich hätte es „3 Up, 3 Down“ heißen müssen, doch ein Fangfehler an der ersten Base sorgte für eine Verlängerung des Innings, in dem die Spielgemeinschaft aufgrund drei folgender Hits noch drei Runs erzielte. Nach einem Leadoff Walk von M. Bitz, einem Fehler des Erfurter Shortstops und einem Double von S. Arlick konnten die Chemnitzer immerhin zwei eigene Runs erzielen, strandeten aber zwei Läufer auf der zweiten und dritten Base – ein Muster welches sich durch das Spiel ziehen sollte.

 

Die Cyndicates Defensive spielte von nun an sehr soliden Baseball. Im zweiten Inning wurde lediglich ein Läufer zugelassen und die Nummer 1, 2 und 3 der Erfurter Schlagorder wurden nicht auf die erste Base gelassen. Ihrerseits legten die Chemnitzer selbst nach: Nachdem M. Motzek von einem Pitch getroffen wurde und auf die erste Base vorrücken durfte, gelangen F. Dittrich, K. Schäfer und S. Arlick Hits, die insgesamt zwei Runs über die Platte brachten, bevor ein Strikeout das Inning beendete. Mit dem Stand von 4:3 ging es in das dritte Inning. Dort gelang Köhler ein Double für die Gäste, dies blieb jedoch der einzige erzielte Run. Zwar konnte die Spielgemeinschaft nach zwei Walks die Bases füllen, doch wurde der folgende Schlagmann per Grundout an der zweiten Base ausgemacht.

 

Dies sorgte für die Initialzündung in der Offensive. P. Stopp und M. Motzek kamen per Walk auf Base, C. Göhler wurde von einem Pitch getroffen und kam ebenfalls auf die Base. Das heute überragend aufgelegte obere Lineup der Chemnitzer sollte alle drei nach Hause bringen: Hits von M. Bitz und F. Dittrich führten zuerst zu einem Pitcherwechsel von J. Salzmann auf A. Kästner, bevor ein Double von K. Schäfer und ein Single von S. Arlick die nächsten Runs nach Hause brachte. Am Ende standen deren 5 auf der Anzeigetafel und mit einer Führung von 9:4 ging es in die letzten zwei Durchgänge.

 

Hier ließ Pitcher M. Lippmann zunächst nichts anbrennen. Mit zwei Strikeouts startete er das Inning und auch wenn er anschließend drei Hits abgeben musste, konnten seine Hintermänner mit einem Play an der dritten Base die Offensive vom Feld schicken, sodass lediglich ein Run die Platte überquerte. Die Cyndicates hingegen legten erneut durch die obere Hälfte der Schlagorder nochmals ein paar Punkte nach um das Spiel außer Reichweite zu bringen: Mit zwei Aus im Rücken gelangen aufeinanderfolgende Doubles von M. Bitz und F. Dittrich, Singles von K. Schäfer und S. Arlick und somit weitere vier Runs, da C. Göhler zuvor nach einem Error des Catchers (dropped third strike) auf die erste Base gelangte und ebenfalls scorte.

 

Der Vorsprung von 13:5 war deutlich genug um nicht mehr zittern zu müssen, für M. Lippmann kam dennoch A. Petrik als Pitcher ins Spiel um das Spiel über die Bühne zu bringen. Zwar gelangen der Defensive zwei schnelle Aus, doch nach einem schweren Play welches in einem Error resultierte luden sich noch einmal die Bases. C. Menendez trat an die Platte und traf den Pitch mit allem was er hatte. In hohem Bogen flog der Ball Richtung Left Field Begrenzung. Nur wenige Meter vor dem Zaun kam der Ball gerade noch rechtzeitig herunter und K. Schäfer stand genau richtig um das Spiel mit einem Flyout zu beenden. Wäre es hier zu einem Homerun gekommen, bestünde der Vorsprung nur noch 3 Runs, doch letztlich setzten sich die Cyndicates im ersten Spiel mit 13:6 durch.

 

Cyndicates Chemnitz

# Batting AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
CMaximilian Bitz32321100100120
3BFabian Dittrich43330100000022
LFKay Schäfer43250100100020
2BSteffen Arlick44020100100111
SS/PAlexander Petrik40000000020032
1BPeer Stopp20101000211131
P/SSMichael Lippmann31000000020021
CFClemens Göhler30200000211000
RFMarcus Motzek20201000201000
 Gesamt2913131234009633157
Pitching IP H R ER BB SO HR
Michael Lippmann4955420
Alexander Petrik1111200
Gesamt51066620

SG Coalminers/Angels

AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
00000000000000
IP H R ER BB SO HR
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HEIMSPIEL: Dresden Dukes II vs Cyndicates Chemnitz

Das letzte Spiel des Tages fand zwischen den Dresden Dukes II und den Chemnitz Cyndicates statt. Für die Gastgeber startete M. Lippmann als Pitcher und sollte wie sich herausstellte, das komplette Spiel durchpitchen. Dennoch brauchte er zunächst ein wenig Eingewöhnungszeit um die Zone zu finden – direkt die ersten drei Batter der Dresdner erreichten per Walk die Base. Der Schaden hielt sich aber in Grenzen, da die Chemnitzer Defensive mit einem Fielders Choice und zwei Strikeouts dafür sorgte, dass nur ein Dresdner Runner ins Ziel kam. Ganz anders war dies bei den Chemnitzern, die nach vier Hits und zwei Errors einmal das komplette Lineup an den Schlag brachten und somit 4 Runs erzielten.

Dieser Spielstand änderte sich auch im zweiten Inning nicht, da F. Dittrich mit einem spektakulär gefangenen Line Drive an der dritten Base ein unassistiertes Double Play abschloss und die Cyndicates auf der anderen Seite zu gierig am Schlag agierten, was den Duke einfache Aus im Infield bescherte. Eine weiterhin konzentrierte Chemnitzer Defensive sorgte dafür, dass die Dukes im dritten Inning nur einen Run erzielten. Als die Cyndicates zurück an den Schlag gingen, wechselten die in Dunkelblau spielenden Gäste aus Dresden den Pitcher, da I. Rodriguez bereits im ersten Spiel des Tages Schwerstarbeit zu verrichten hatte. Dies erwies sich unter dem Strich als gewinnbringend für die Hausherren, denn der neue Mann auf dem Mound traf die Zone nur selten. Walk für Walk, Hit für Hit zogen die Cyndicates davon, die sowohl im dritten, als auch im vierten Abschnitt ganze 7 Runs nach Hause brachten. Dies erleichterte vor allem die Arbeit für die Defensive. Pitcher M. Lippmann behielt seine Zielgenauigkeit bei und ließ in den letzten beiden Innings nur noch einen Walk zu, die Dresdner Schlagmänner konnten sich jetzt allerdings auch besser auf die Pitches einstellen und sorgten noch einmal dafür, dass die Chemnitzer Verteidigung viel zu tun bekam. Diese ließ sich aber davon überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und spielte das Spiel konzentriert zu Ende. Unter dem Strich stand ein souveräner 18:5 Sieg für die Cyndicates, garniert von einer starken Leistung im Pitching. In fünf gespielten Innings ließen M. Lippmann und die Defensive nur 4 Hits zu, was für die kommenden Aufgaben Zuversicht versprüht. Durch den zweiten Saisonsieg festigten die Karl-Marx-Städter zudem den vierten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Weiter geht es am 15.6. in Dresden, wo die Dukes, die Leipzig Wallbreakers und die Cyndicates zu einem rein sächsischen Turnierspieltag zusammenkommen werden.

 

Dresden Dukes II

AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
00000000000000
IP H R ER BB SO HR
0000000

Cyndicates Chemnitz

# Batting AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
CMaximilian Bitz42210100010100
LF/RFKay Schäfer42220000200000
PMichael Lippmann21311100000000
SSCarlos Jerez21312100100000
2BSilvia Hertel31331000000000
RF/LFEnrico Schwarz33221000000000
1BPeer Stopp31231000100000
CFSteffen Arlick30011000000000
3BFabian Dittrich20111000010200
 Gesamt261118158300420300
Pitching IP H R ER BB SO HR
Michael Lippmann5455720
Gesamt5455720
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HEIMSPIEL: Cyndicates Chemnitz vs SG Coalminers/Angels

Am ersten des Monats kamen die SG Erfurt Angels/Coalminers, Dresden Dukes II und die Cyndicates in Chemnitz zusammen, um den vierten Spieltag der MDLB auszufechten.

Die Angels eröffneten das Baseballfest mit einem souveränen 16:4 gegen Dresden, bevor sie auf die Gastgeber treffen sollten. Bei diesen herrschte akute Personalnot –10 spielfähige Akteure konnten die Cyndicates aufbieten, allerdings musste für beide Partien je ein Scorer abgestellt werden. Das reduzierte die Auswahl für Managerin S. Hertel auf 9 Spieler, das Lineup ergab sich also quasi von selbst und musste bei praller Sonne und heißen Temperaturen möglichst beide Partien durchhalten.

Den ersten Schlagdurchgang des Spiels schlossen die Chemnitzer durch M. Bitz und K. Schäfer gleich mit zwei Runs ab, dennoch war nach einem Strikeout bereits an Nummer 5 der Schlagreihenfolge Schluss. Es ging nun in die Verteidigung und da aufgrund der Personalnot auch der ein oder andere Pitcher fehlten, startete S. Arlick das erste Mal in der Karriere auf dem Mound. Die ersten beiden Erfurter Schlagmänner kamen allerdings per Walk auf die erste Base und auch in der Defense machten sich Unsicherheiten bemerkbar. Die Nummer drei der Schlagorder schlug einen Routine-Flyball in das Center Field, der von der Chemnitzer Defensive unterlaufen wurde und ein Fielding-Error an der dritten Base beim nächsten Schlagmann sorgten für die ersten Punkte der Gäste. Nach zwei weiteren ausgehändigten Walks, war es erneut ein Flyball in das Outfield, der die beiden Läufer über die Platte brachte: Dieses Mal stolperte der Chemnitzer Outfielder kurz vor dem Catch und konnte sich somit nicht die entscheidenden Zentimeter zum Fangen des Balles strecken. Die Anfangsnervosität beim Pitching konnte nach einem weiteren Walk aber abgelegt werden und mit einem Strikeout, einem Fielders Choice und einem weiteren Strikeout beendeten die Chemnitzer den Erfurter Schlagdurchgang.

Auf der anderen Seite lief nun auch die Offensive der Gastgeber so langsam an. Ein Walk von S. Hertel, ein Double von P. Stopp, ein Single von S. Arlick sowie ein Groundball von K. Schäfer brachten drei Läufer nach Hause, sodass der Spielstand auf 5:6 zusammengeschmolzen war. Chemnitz musste nun wieder verteidigen, doch nach einem weiteren unterlaufenen Flyball landete der erste Hitter der Angels direkt auf der zweiten Base. Chemnitz machte sich das Leben in dieser Phase selbst schwer, denn nach zwei Hits und einem weiteren Walk landete erneut ein Schlagmann der Angels durch einen Fielding Error des dritten Baseman auf der ersten Base. Die Cyndicates schlugen aber aus dem nachlässigen Baserunning der Erfurter Kapital und beendeten das Inning nach drei kassierten Runs durch gleich zwei Caught Stealings.

Im dritten Durchlauf erzielten die Cyndicates keine Punkte und es ging schnell wieder in die Defensive. Hier betrat nun C. Jerez den Mound und zeigte sich sogleich voll konzentriert. Ein Caught Stealing, ein Strikeout und ein 1-3 Putout beendeten den Erfurter Schlagdurchgang schnell und durch Hits von P. Stopp, M. Bitz, K. Schäfer und M.Lippmann schlugen die Chemnitzer auf der anderen Seite gnadenlos zu. Mit 9:9 ging es in das vierte, untere Inning. Hier konnten sich die Angels besser auf die Pitches von C. Jerez einstellen und schlugen nacheinander jeweils zwei Doubles und zwei Singles. Die drei dabei erzielten Runs reichten unter dem Strich aus, um das Spiel zu gewinnen, denn Chemnitz brachte im fünften Inning keinen weiteren Läufer auf die Base. Da Erfurt offiziell als Heimmanschaft antrat und die Inningbegrenzung erreicht war, lautete das Endergebnis 12:9 für die SG Erfurt Angels/Coalminers. Ein enges, sehr unterhaltsames Spiel, welches mit etwas besserer Konzentration zu Spielbeginn auf Seiten der Chemnitzer durchaus gewinnbar war.

 

Cyndicates Chemnitz

# Batting AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
3BMaximilian Bitz32200000110200
LFKay Schäfer21220000201000
CMichael Lippmann31110000110100
SS/PCarlos Jerez30010000000000
CFClemens Göhler30000000030001
2BSilvia Hertel10102000210000
RFEnrico Schwarz30000000000000
1BPeer Stopp32210100100000
P/SSSteffen Arlick21100000110000
 Gesamt237952100871301
Pitching IP H R ER BB SO HR
Steffen Arlick2599620
Carlos Jerez2433020
Gesamt491212640

SG Coalminers/Angels

AB H R RBI BB 2B 3B HR SB SO HBP E PO A
00000000000000
IP H R ER BB SO HR
0000000
vs