Erfurt Latinos vs Cyndicates Chemnitz

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Erfurt Latinos vs Cyndicates Chemnitz

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Erfurt Angels vs Cyndicates Chemnitz (14.00)

Schon am morgendlichen Treffpunkt lies sich abschätzen, was da auf die Chemnitzer Baseballspieler bei der Auswärtsfahrt zu den Erfurt Angels zukommen würde, wenn sich in letzter Minute zwei Stammspieler entschuldigen lassen müssen. Zunächst lässt sich die Stimmung noch nicht schmälern und die Anfahrt im strahlenden Sonnenschein begonnen, aber schon auf Höhe Gera beginnt die Wetterlage zu kippen und im Stadion an der Geraaue in Erfurt stand man dann endgültig im Regen, sprichwörtlich im strömenden. Bei den 13 angereisten Chemnitzern macht sich schnell Ernüchtung breit – der Platz ist klitschnass, wobei, das kennt man ja von zu Hause, die Batters Boxen stehen unter Wasser und die Aufbauarbeiten der Erfurter sind auch ins Stocken geraten. Da geht es ersteinmal lange hin und her, „spielen wir, verschieben wir es, aber auf wann?“. Schlußendlich entscheidet sich die Mehrheit, doch ersteinmal eine Stunde zu warten und nicht gleich wieder nach Hause zu fahren. Das bleibt dann aber auch ersteinmal die beste Entscheidung des Vormittags, denn das Wetter zieht tatsächlich auf und mit einer Verspätung beginnt man dann doch.

War es die lange ungewisse Wartezeit, eine leichte Resignatation aufgrund der Platzverhältnisse oder einfach ein Motivationsloch, es bleibt unklar, jedoch stimmt nach einem soliden Beginn mit 1 Run im ersten Inning ersteinmal gar nichts mehr. Der Pitcher trifft die Strikezone nicht, der Catcher trifft die 2. Base beim Pickoff nicht und lässt ständig den Ball durch, das Infield hebt die Bälle nicht auf oder trifft die 1. Base nicht und wenn doch, dann fängt man ihn da nicht und der ein oder andere Pop-Fly fällt einfach hinter die Handschuhe. Dann wird es auch noch emotional, der Coach schüttelt die ganze Zeit den Kopf und ein Pitcherwechsel bringt zunächst keine Verbesserung… Am Ende stehen 13 Runs und ein vollkommen verschenktes Inning, in dem quasi einzig die Outfielder am Ende keinen Fehler zu Buche stehen hatten. Damit machen es die Chemnitzer den Angels natürlich viel zu einfach, nach 5 Innings auch locker zu gewinnen. Wobei: es war mal wieder nur ein einziges Inning, dass das ganze in ein schreckliches Spiel verwandelte. Im restlichen Spiel hatte Mike Weiße kaum Probleme, holte Strikeouts und einfache Flyouts, das Infield wachte plötzlich auf und lieferte starke Defense und im Outfield konnte sich Debutant Tobias Keller durch solide Fänge beweisen. Einzig die Offensive kam mit der guten Breaking Action in den Würfen vom Erfurter Salzmann nicht klar und schaffte es nicht, ein oder zwei Big Innings aus dem Hut zu zaubern. 15-4 zum Schluß ist deshalb kein Ergebnis, dass man sich an die Wand heften sollte.

Naja, Schwamm drüber, ersteinmal einen der leckeren Erfurter Burger verspeißen und auf ins zweite Spiel. Oliver Müller holte aus dem Leadoff-Spot nach einem Walk und einem Single von Markus Hillmann gleich 3. Base, bevor sich Zetzmann auf dem Mound eingeworfen hatte und mit schnellen Fastballs 2 Strikeouts holte. Es sah fast so aus, als sollte doch kein Run zustande kommen, da Steve Plihal nur einen einfachen Groundball zum 2nd-Basemann schlug. Doch die Erfurter Defense handelte verwirrt und ein starker Slide schlug den abdeckenden Pitcher am 1. Base – 1:0 für Chemnitz. Müller bildete dann auch zum ersten Mal mit Catcher Max Bitz die Chemnitzer Battery und sah sich gleich Schwierigkeiten gegenüber. Nach einem Single und zwei Walks waren alle Bases ohne Aus besetzt und Erfurt in Schlagreichweite. Doch Oliver konnte starke Pitches aus dem Hut zaubern und Zetzmann zu einem einfachen Pop-Fly bringen. Hillmann am zweiten Base beendete dann den „Jam“ nach einem gefangenen Line-Drive mit Double Play. Im Anschluss ergab sich ein reines Pitcherduell. Zetzmanns Würfe schickten einen Chemnitzer nach dem anderen wieder zurück ins Dugout, aber Müller hielt dagegen und lies nur noch einen Run pro Inning zu, bevor im 4. dann zwei Fehlentscheidungen der Chemnitzer Defensive die Erfurter mit 5:1 davonziehen ließ. Zwei knappe Entscheidungen besiegelten dann auch das Spiel: erst wurde Matthias Behnert an HomeBase nach einem Wildpitch ausgegeben, dann kam Hillmann nach einem gefangenen Linedrive nicht wieder rechtzeitig ans Base. 5:2 ist ein bitteres Ergebnis, aber zum Glück in keiner Weise mit dem ersten Spiel vergleichbar.

Fazit: die Offensive hatte deutliche Probleme, ein schreckliches Inning reicht, um allen den Tag zu vermiesen, im Rightfield zeigten sich die Rookies Keller und Schäfer als solide Verstärkung des Teams und Hillmann erreichte First Base 6 mal bei 6 Versuchen.

Das erste Spiel am 4. Spieltag > Erfurt Angels vs Cyndicates Chemnitz (11:00Uhr)

Fotos

 

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Erfurt Angels vs Cyndicates Chemnitz (11 Uhr)

Schon am morgendlichen Treffpunkt lies sich abschätzen, was da auf die Chemnitzer Baseballspieler bei der Auswärtsfahrt zu den Erfurt Angels zukommen würde, wenn sich in letzter Minute zwei Stammspieler entschuldigen lassen müssen. Zunächst lässt sich die Stimmung noch nicht schmälern und die Anfahrt im strahlenden Sonnenschein begonnen, aber schon auf Höhe Gera beginnt die Wetterlage zu kippen und im Stadion an der Geraaue in Erfurt stand man dann endgültig im Regen, sprichwörtlich im strömenden. Bei den 13 angereisten Chemnitzern macht sich schnell Ernüchtung breit – der Platz ist klitschnass, wobei, das kennt man ja von zu Hause, die Batters Boxen stehen unter Wasser und die Aufbauarbeiten der Erfurter sind auch ins Stocken geraten. Da geht es ersteinmal lange hin und her, „spielen wir, verschieben wir es, aber auf wann?“. Schlußendlich entscheidet sich die Mehrheit, doch ersteinmal eine Stunde zu warten und nicht gleich wieder nach Hause zu fahren. Das bleibt dann aber auch ersteinmal die beste Entscheidung des Vormittags, denn das Wetter zieht tatsächlich auf und mit einer Verspätung beginnt man dann doch.

War es die lange ungewisse Wartezeit, eine leichte Resignatation aufgrund der Platzverhältnisse oder einfach ein Motivationsloch, es bleibt unklar, jedoch stimmt nach einem soliden Beginn mit 1 Run im ersten Inning ersteinmal gar nichts mehr. Der Pitcher trifft die Strikezone nicht, der Catcher trifft die 2. Base beim Pickoff nicht und lässt ständig den Ball durch, das Infield hebt die Bälle nicht auf oder trifft die 1. Base nicht und wenn doch, dann fängt man ihn da nicht und der ein oder andere Pop-Fly fällt einfach hinter die Handschuhe. Dann wird es auch noch emotional, der Coach schüttelt die ganze Zeit den Kopf und ein Pitcherwechsel bringt zunächst keine Verbesserung… Am Ende stehen 13 Runs und ein vollkommen verschenktes Inning, in dem quasi einzig die Outfielder am Ende keinen Fehler zu Buche stehen hatten. Damit machen es die Chemnitzer den Angels natürlich viel zu einfach, nach 5 Innings auch locker zu gewinnen. Wobei: es war mal wieder nur ein einziges Inning, dass das ganze in ein schreckliches Spiel verwandelte. Im restlichen Spiel hatte Mike Weiße kaum Probleme, holte Strikeouts und einfache Flyouts, das Infield wachte plötzlich auf und lieferte starke Defense und im Outfield konnte sich Debutant Tobias Keller durch solide Fänge beweisen. Einzig die Offensive kam mit der guten Breaking Action in den Würfen vom Erfurter Salzmann nicht klar und schaffte es nicht, ein oder zwei Big Innings aus dem Hut zu zaubern. 15-4 zum Schluß ist deshalb kein Ergebnis, dass man sich an die Wand heften sollte.

Naja, Schwamm drüber, ersteinmal einen der leckeren Erfurter Burger verspeißen und auf ins zweite Spiel. Oliver Müller holte aus dem Leadoff-Spot nach einem Walk und einem Single von Markus Hillmann gleich 3. Base, bevor sich Zetzmann auf dem Mound eingeworfen hatte und mit schnellen Fastballs 2 Strikeouts holte. Es sah fast so aus, als sollte doch kein Run zustande kommen, da Steve Plihal nur einen einfachen Groundball zum 2nd-Basemann schlug. Doch die Erfurter Defense handelte verwirrt und ein starker Slide schlug den abdeckenden Pitcher am 1. Base – 1:0 für Chemnitz. Müller bildete dann auch zum ersten Mal mit Catcher Max Bitz die Chemnitzer Battery und sah sich gleich Schwierigkeiten gegenüber. Nach einem Single und zwei Walks waren alle Bases ohne Aus besetzt und Erfurt in Schlagreichweite. Doch Oliver konnte starke Pitches aus dem Hut zaubern und Zetzmann zu einem einfachen Pop-Fly bringen. Hillmann am zweiten Base beendete dann den „Jam“ nach einem gefangenen Line-Drive mit Double Play. Im Anschluss ergab sich ein reines Pitcherduell. Zetzmanns Würfe schickten einen Chemnitzer nach dem anderen wieder zurück ins Dugout, aber Müller hielt dagegen und lies nur noch einen Run pro Inning zu, bevor im 4. dann zwei Fehlentscheidungen der Chemnitzer Defensive die Erfurter mit 5:1 davonziehen ließ. Zwei knappe Entscheidungen besiegelten dann auch das Spiel: erst wurde Matthias Behnert an HomeBase nach einem Wildpitch ausgegeben, dann kam Hillmann nach einem gefangenen Linedrive nicht wieder rechtzeitig ans Base. 5:2 ist ein bitteres Ergebnis, aber zum Glück in keiner Weise mit dem ersten Spiel vergleichbar.

Fazit: die Offensive hatte deutliche Probleme, ein schreckliches Inning reicht, um allen den Tag zu vermiesen, im Rightfield zeigten sich die Rookies Keller und Schäfer als solide Verstärkung des Teams und Hillmann erreichte First Base 6 mal bei 6 Versuchen.

Das zweite Spiel am 4. Spieltag > Erfurt Angels vs Cyndicates Chemnitz (14.00Uhr)

Fotos

 

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Erfurt Angels vs Cyndicates Chemnitz (14:00Uhr)

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Erfurt Angels vs Cyndicates Chemnitz (11:00Uhr)

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Erfurt Latinos vs Cyndicates Chemnitz (14:00 Uhr)

Aufstellung:
P: #15 C. Zippenfennig (2.0); #47 O. Müller (0.1)
C: #37 C. Göhler; 1B: #46 P. Stopp; 2B: #20 M. Hillmann; 3B #66 M. Lippmann; SS: #47 O. Müller; LF: #11 E. Schwarz; CF: #32 R. Moeckel; RF: #76 J. Schwipper; DH: #7 O. Czorniczek
Wechsel: #22 M.Wachs (3B)

Nach einer halben Stunde Pause ging es in die zweite Runde. Kleinere Änderungen in der Aufstellung und der Battingorder sollten frischen Wind bringen. Zunächst sah auch alles gut aus. Die Latinos, die ihre beiden besten Pitcher für das zweite Spiel geschont hatten mussten gleich den ersten Hit in Kauf nehmen. Weitere Hits und Walks folgten. Allerdings zeigte sich nun die Unerfahrenheit der Chemnitzer Truppe. Steals gingen schief und freche Erfurter zeigten den Neulingen, dass man lieber ein bisschen länger sicher auf der Base stehen sollte, als sich zu früh zu entfernen. Runs konnten folgedessen nicht erziehlt werden.
Auf dem Mound musste mangels Spieler der gesundheitlich angeschlagene C. Zippenfennig Platz nehmen und den Gegnern die Pitches servieren. Immerhin steigerten sich die Infielder, die nun sichere Groundouts spielen konnten. Dennoch war das Spiel bereits nach 3 Innings aufgrund der 20-Run-Mercy-Rule zu Ende.
Nichts desto trotz waren beide Spiele respektvoll und lehrreich.

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Erfurt Latinos vs Cyndicates Chemnitz (11:00Uhr)

Aufstellung:

P: #47 O. Müller (4.0)
C: #37 C. Göhler; 1B: #46 P. Stopp; 2B: #66 M. Lippmann; 3B: #22 M.Wachs; SS: #20 M. Hillmann; LF: #11 E. Schwarz; CF: #32 R. Moeckel; RF: #76 J. Schwipper

Das erste Spiel gestaltete sich schwierig, aber nicht chancenlos. Pitcher O. Müller lieferte eine solide Leistung mit 2 Strikeouts und lediglich einem Walk in 4 Innings aus. Leider führten Unsicherheiten und Fehler v.a. im Outfield zu unnötigen Runs der Gegner. Trotz bereits hohem Rückstands nach dem ersten Inning konnte am Schlag aufgeholt werden. 9 Runs wurden im 2. Durchgang erziehlt, wobei nicht ein einziger Hit dabei war. Der Spielstand nach Top 2 betrug nur noch 10:13. Diese gute Ausgangsposition konnte leider nicht genutzt werden. Die Latinos setzten neue Pitcher ein und bereiteten der Chemnitzer Offense einige Schwierigkeiten. Es gelang zwar noch das ein oder andere Mal auf Base zu kommen, den Abstand zu verringern wollte aber nicht funktionieren, sodass am Ende eine vermeidbare Niederlage auf dem Papier stand. Dennoch muss festgehalten werden, dass man bis ins 5. Inning gekommen ist und ohne Mercy-Rule das Spiel beendete.

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